Urlaub in Sachsen-Anhalt: Das Bundesland der Vielfalt

Spannende Städte, tolle Landschaft – so schön ist Urlaub in Sachsen-Anhalt

Ob Aktivurlaub oder Städtetrip: Urlaub in Sachsen-Anhalt hat für jeden Geschmack etwas zu bieten – egal ob Du als Single reist, als Paar oder als Familie. Bei Radtouren im flachen Norden quer durch die Altmark, bei einer Wandertour durch den Harz oder beim Schlendern durch die Landeshauptstadt Magdeburg lassen sich die vielen Facetten Sachsen-Anhalts entdecken.

Entlang der Straße der Romantik locken zudem viele mittelalterliche Burgen, Schlösser, Kirchen und Klöster auf eine Erkundungstour. Zu entdecken gibt es außerdem sechs UNESCO-Weltkulturerbestätten. Du möchtest lieber ans Wasser? Zahlreiche Seen laden Dich ein, an ihren Ufern zu entspannen – oder auf einem Hausboot den Wellen zu lauschen. Worauf wartest Du noch? 

Spring direkt zum Thema: Diese Tipps warten auf Dich

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Sachsen-Anhalt: Vielfältige Landschaft und fesselnde Geschichte

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Flaches Land, artenreiches Mittelgebirge und geschichtsträchtige Städte: All das ist Sachsen-Anhalt. Während der Norden des Bundeslandes von der historischen Kulturlandschaft Altmark geprägt ist, breitet sich im Südwesten der Harz aus. Sein höchster Berg, der Brocken, ist 1.141 Meter hoch und bietet eine fantastische Aussicht.

Nicht nur Nebel, sondern auch zahlreiche Sagen und Legenden ranken sich um ihn. Besonders mystisch wird es in der Walpurgisnacht, wenn sich Hexen und Teufel dort zum Tanz treffen. Bei einem Besuch auf dem höchsten Gipfel Norddeutschlands begegnest Du vielleicht sogar dem Brockengespenst.

Ebenfalls landschaftlich einmalig ist das Biosphärenreservat Mittelelbe. Dort gibt es ausgedehnte Auengebiete zu erkunden, in denen sich auch seltene Tierarten wie Elbebiber und Seeadler wohlfühlen. Insgesamt sieben Naturparks laden in Sachsen-Anhalt zum Wandern, Radfahren und Genießen ein. Sie machen etwa ein Viertel der Landesfläche aus.

Relativ zentral in Sachsen-Anhalt liegt die Landeshauptstadt Magdeburg, die etwa 239.000 Einwohner hat und auf eine über 1200-jährige Geschichte zurückblickt. Wer kulturhistorisch interessiert ist, kommt in Sachsen-Anhalt ohnehin voll auf seine Kosten: Die UNESCO hat alleine in Sachsen-Anhalt sechs Welterbestätten ernannt. In Naumburg, Dessau-Roßlau, Wörlitz, Quedlinburg, Halle (Saale) und in den Lutherstädten Eisleben und Wittenberg sind diese zu bestaunen. 

Diese Städte in Sachsen-Anhalt sind immer eine Reise wert

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Urlaub in Sachsen-Anhalt verspricht nicht nur viel Natur, sondern auch sehenswerte Städte mit einer reichen Geschichte und Kultur. Historische Bauten, spannende Persönlichkeiten, UNESCO-Kulturerbestätten und viele Einkaufsmöglichkeiten solltest Du Dir also nicht entgehen lassen. Diese Destinationen sind genau das Richtige für einen Kurzurlaub!

Magdeburg

Die Landeshauptstadt Magdeburg ist vor allem für ihren Dom bekannt, welcher das älteste gotische Bauwerk Deutschlands ist. Im Dom befindet sich die Grablege des ersten römisch-deutschen Kaisers, Otto dem Großen, der die Geschichte der Stadt maßgeblich mitgeprägt hat. 

Doch nicht nur seinetwegen wird Magdeburg als „Ottostadt“ bezeichnet: Auch der Erfinder und Diplomat Otto von Guericke wurde in der Stadt geboren und erlangte mit seinen Experimenten zum Luftdruck Bekanntheit. Die Stadt an der Elbe bietet außerdem ein wahres Kleinod mitten in der Stadt: Hundertwassers grüne Zitadelle ist das letzte Projekt, an dem der Künstler vor seinem Tod mitgearbeitet hat. 

Halle

Wie Magdeburg hat auch Halle hat einen Dom. Das Besondere an ihm ist aber gerade seine zurückhaltende Bauweise – denn der Dom hat keinen Turm und wirkt eher unscheinbar. Immerhin spielte schon ein berühmter Sohn der Stadt darin Orgel: Der Komponist Georg Friedrich Händel wurde 1685 in Halle geboren. Die Stadt wird deshalb auch „Händelstadt“ genannt.

Wer sich weniger für Geschichte und mehr für die heutigen Freuden des Alltags interessiert, sollte unbedingt bei Halloren einen Stopp einlegen. Halloren ist die älteste bis heute produzierende Schokoladenfabrik Deutschlands. Im Museum kannst Du mehr über Schokolade erfahren – und anschließend im Werksverkauf hemmungslos zuschlagen.

Wernigerode

Selbst bezeichnet sich Wernigerode gern als die „bunte Stadt am Harz“. Besonders ihre Altstadt mit den zahlreichen Fachwerkhäusern verströmt historisches Flair. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Schloss Wernigerode und einige Museen, zum Beispiel das Museum Schiefes Haus, das Museum für Luftfahrt und Technik oder das Harzmuseum. 

Wer nach dem Städtetrip eine Abkühlung braucht, sollte sich auf den Weg zum Blauen See, etwas südlich von Wernigerode gelegen, machen. Dieser beliebte Badesee hat eine ausgeprägte azurblaue Farbe, die durch einen hohen Kalkgehalt im Wasser hervorgerufen wird.

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Quedlinburg

Die 21.500-Einwohner-Stadt Quedlinburg liegt nördlich des Harzes und wurde 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Mit ihren 2069 Fachwerkhäusern aus acht Jahrhunderten, ihren zahlreichen Villen der Gründerzeit und des Jugendstils sowie den verwinkelten Gassen zeichnet sich die Stadt durch ein besonders malerisches Ambiente aus. 

Auch ein Aufstieg auf den Schlossberg lohnt sich: Dort kannst Du die Stiftskirche St. Servatius, den Quedlinburger Dom sowie ein beeindruckendes Renaissance-Schloss entdecken. Von den blühenden Stiftsgärten auf dem Schlossberg hast Du einen hervorragenden Blick auf die bezaubernde Altstadt, den Abteigarten und den Brühlpark. Diese liegen am Fuße des Berges.

Tipp: Alle, die nicht so gut zu Fuß sind oder die Stadt entspannt erkunden möchten, können eine Rundfahrt mit der Quedlinburger Bummelbahn unternehmen. 

Dessau-Roßlau

Wer Dessau hört, hat vermutlich direkt einen Gedanken im Kopf: Bauhaus. Es gilt als Geburtsstätte der modernen Architektur. Walter Gropius gründete das Bauhaus im Jahr 1925 und leitete gemäß dem Leitsatz „Form follows function“ mit seinen klaren Linien und Formen eine neue Art des Bauens ein. Die UNESCO honorierte diesen prägenden Einfluss auf die internationale Architektur und ernannte das Bauhaus zum Weltkulturerbe

Und noch ein weiterer Ort in Dessau darf sich UNESCO-Weltkulturerbe nennen: Das Gartenreich Dessau-Wörlitz, das bereits im 18. Jahrhundert entstand und als europaweit bedeutsame Kulturlandschaft gilt. Zahlreiche beeindruckende Schlösser, Kirchen und weitere Sehenswürdigkeiten gilt es im Gartenreich zu erkunden.

Lutherstadt Wittenberg

Wittenberg trägt seinen bekanntesten Bewohner schon im Namen: Martin Luther hat dort im Jahr 1517 seine berühmten 95 Thesen an das Eingangsportal der Wittenberger Schlosskirche angeschlagen. Entsprechend viele Verweise auf Luther finden sich in der Stadt. Neben den originalen Schauplätzen der Reformation kannst Du auch das ehemalige Wohnhaus der Familie Luther und verschiedene Luther-Gedenkstätten besuchen, die ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören.

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Lutherstadt Eisleben

Wenn Du Dich für die Ursprünge der Reformation interessierst, solltest Du unbedingt auch Eisleben erkunden: In dieser Stadt wurde Martin Luther geboren und dort starb er auch. Mehr zu seinem bewegten Leben und Luthers Alltag im Mittelalter kannst Du beim Besuch der Luther-Gedenkstätten erfahren.

Außerdem war die Region stark vom Bergbau geprägt und blickt auf 800 Jahre Kupferschieferabbau zurück. Mehr zu diesem Thema erfährst Du unter anderem im Bergschulmuseum Eisleben. In der Mansfelder Bergwerksbahn, die früher die Gruben und Hütten des Gebiets um Eisleben miteinander verband, kannst Du den Geist vergangener Bergbau-Tage noch einmal selbst aufleben lassen.

Ausflugsziele für Wanderer und Radfahrer: Natur pur in Sachsen-Anhalt

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Du bist auf der Suche nach Entspannung, Wandererlebnissen oder schönen Fahrradtouren? Ein Urlaub in Sachsen-Anhalt bietet Dir unzählige Möglichkeiten dazu – denn dort gibt es Natur pur. Daher eignet sich Sachsen-Anhalt auch hervorragend für einen Urlaub mit Hund. Denn bei ausgedehnten Ausflügen in die Natur begleitet Dich Dein Vierbeiner sicher gerne.

Auf insgesamt 40.000 Kilometer ländlichen Radwegen kannst Du Sachsen-Anhalt abseits touristischer Pfade entdecken und dabei völlig abschalten. Und im Harz gibt es zahlreiche Wanderwege, die nur darauf warten, von Dir entdeckt zu werden. Alleine, mit Deinem Partner, Deiner Familie und sogar mit Hund kannst Du so die wunderbare Landschaft dieses Bundeslandes kennenlernen.

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Saale-Unstrut-Triasland: Die Toskana des Nordens

Im Süden von Sachsen-Anhalt liegt die sogenannte „Toskana des Nordens“ – und umsonst hat die Region Saale-Unstrut-Triasland diesen Namen nicht erhalten. Geschwungene Hügel, malerische Weinberge und das milde Klima erinnern an die mediterrane Landschaft in Italien. Zahlreiche Klöster und Kathedralen gibt es dort zu entdecken. Und der Wein, der dort wächst, wird bundesweit geschätzt. 

Mittelalterliche Schlösser thronen auf den Hängen und romantische Weingüter tauchen zwischen den Weinreben auf. Im Tal fließen die Flüsse Saale und Unstrut an verträumten Dörfern vorbei. Wer die Region nicht zu Fuß oder mit dem Rad erkunden will, kann in ein Kanu steigen und sich auf der Saale oder der Unstrut durch das Gebiet treiben lassen. Dabei kommst Du auch an sehenswürdigen Städten wie der alten Domstadt Naumburg vorbei. Dort treffen Unstrut und Saale aufeinander.

Wusstest Du schon? Im Naturpark Saale-Unstrut-Triasland wird schon seit dem 10. Jahrhundert Wein angebaut. Damals brachten Mönche das Winzerwissen aus dem Fränkischen mit. Heute ist die Region das nördlichste Weinbaugebiet Deutschlands.

Auch kulturell hat der Naturpark Saale-Unstrut-Triasland einiges zu bieten. Zum Beispiel kannst Du dort zahlreiche erhaltene Denkmäler aus dem 11. bis 13. Jahrhundert entdecken – dazu gehören unter anderem der Naumburger Dom, die Neuenburg in Freyburg und das Zisterzienserkloster Schulpforte. 

Wer den Naturpark Saale-Unstrut-Triasland zu Fuß entdecken möchte, kann sich auf dem 1.300 Kilometer langen Wanderwegenetz auf den Weg machen. Es bietet Rundwanderwege sowohl für geübte als auch ungeübte Wanderer. Wie wäre es zum Beispiel mit dem Weinbergweg? Dieser wird von vielen Winzerhöfen und Straußwirtschaften gesäumt, die reichlich Gelegenheit zum Ausruhen und Genießen bieten.

Fahrradtouren durch die Altmark

Nicht nur das Saale-Unstrut-Triasland-Gebiet lässt sich hervorragend mit dem Rad erkunden. Auch die Altmark, die sich über den flachen Norden Sachsen-Anhalts erstreckt, bietet sich für Fahrradtouren an.

Bei einer gemütlichen Fahrt auf dem Altmarkrundkurs kannst Du allein acht Hansestädte entdecken. Hinzu kommen viele rustikale Dörfer, romantische Feldsteinkirchen und Geheimtipps wie das Storchendorf Wahrenberg, Schloss Kunrau oder der Arendsee. Eines ist sicher: Bei einer Tour auf zwei Rädern durch die Altmark kommst Du zur Ruhe und kannst Dir beim Anblick der herrlichen Natur eine Auszeit gönnen.

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Der Harz

Der Nationalpark Harz bietet Wanderbegeisterten eine große Auswahl an Wegen – von anspruchsvollen Touren bis zu entspannten Runden durch die Natur. Einer der beliebtesten Wanderwege ist der Goetheweg von Torfhaus hinauf zum höchsten Berg, dem Brocken. Allerdings solltest Du ihn nur begehen, wenn Du Ausdauer hast: Der Weg ist 18 Kilometer lang, fünf bis sechs Stunden solltest Du also einplanen. Die Wege selbst sind aber gut ausgebaut. 

Für weniger ambitionierte Wanderer bietet sich zum Beispiel eine leichte Rundwanderung um das große Torfhausmoor an. Dabei hast Du eine tolle Sicht auf die baumlose Hochmoorfläche und auf den Brocken. Außerdem kannst Du echte fleischfressende Pflanzen in freier Natur entdecken.

Tipp: Der Brocken lässt sich nicht nur zu Fuß, sondern auch mit der Brockenbahn erklimmen. Ein besonderes Erlebnis ist das im Winter, wenn Du Deinen Blick über das Schneepanorama schweifen lassen kannst.

Entspannung und Spaß: Urlaub am See

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Herrliche Natur lässt sich in Sachsen-Anhalt nicht nur auf dem Landweg genießen. Auch zahlreiche Seen laden zum Boot fahren, Baden, Angeln und Erholen ein – der Süden Sachsen-Anhalts ist Teil des Mitteldeutschen Seenlands

Außerdem lässt sich das Bundesland auch wunderbar mit dem Schiff erkunden: Zum Beispiel bei einer Fahrt auf der Elbe, Saale oder Unstrut. Bei diesem Angebot kommen alle Wasserfans voll auf ihre Kosten. Denn ein Urlaub am See bietet viel Abwechslung, Spaß und eine Abkühlung an heißen Sommertagen. Besonders Familien mit Kindern oder sogar mit Hund werden diesen Urlaub sicher genießen. 

Arendsee

Der Luftkurort Arendsee bezeichnet sich selbst als die „Perle der Altmark“, und das zu Recht. Am See kannst Du wunderbar relaxen und Deine Gedanken schweifen lassen. Es gibt sogar ein Strandbad mit Imbiss und Eiswagen. Übrigens: Die Wasserqualität des Sees wurde mit ausgezeichnet bewertet.

Doch auch wenn Du auf der Suche nach Action bist, wird am Arendsee keine Langeweile aufkommen: Wie wäre es zum Beispiel mit einer Schnuppertauchstunde im See? Außerdem kannst Du Bogenschießen oder Bumperball ausprobieren. 

Ein Geheimtipp für alle Pferdefreunde: Der Luftkurort Arendsee und seine Umgebung sind eine wenig bekannte, aber erlebnisreiche Reitregion. Viele Touren eignen sich auch für Einsteiger des Wanderreitens. Wer lieber auf dem Wasser als an Land ist, für den gibt es auch einige Angebote: Bei einem Segeltörn kannst Du Dir den Wind durch die Haare wehen lassen. Oder Du probierst den Trendsport Stand-Up Paddeln auf dem Arendsee aus – einfach ein Board ausleihen und los geht’s! 

Geiseltalsee

Der Geiseltalsee entstand mit der Flutung eines ehemaligen Tagebaus. Heute ist vom Kohleabbau nichts mehr zu sehen. Die Region hat sich zu einem touristischen Anziehungspunkt gemausert und glänzt mit idyllischen Strandbädern, vielfältigen Sportangeboten und einer bezaubernden Landschaft

Ein 28 Kilometer langer Rundweg führt um den See herum und bietet sich für eine Fahrradtour an. Die Marina Mücheln und der Hafen Braunsbedra laden ebenfalls zu einem Besuch ein. Das Wasser hautnah erleben kannst Du bei einer Tauchstunde oder einem Segeltörn. Außerdem lässt sich der Geiseltalsee wunderbar bei einer ruhigen Tour mit dem Tretboot oder mit dem Schiff entdecken. 

Eine Besonderheit am Geiseltalsee ist der Weinanbau. Denn noch vor einigen Jahren hätte sicher niemand vermutet, dass auf dem ehemaligen Kohleabbaugebiet einmal Weinreben wachsen und zu einem solch besonderen Wein verarbeitet würden. 

Wein, Sonne und Entspannung pur: Miete Dir ein Hausboot und erlebe einen traumhaften Urlaub am Geiseltalsee!

„Unsere WELL-Hausboote in Braunsbedra machen Deinen Urlaub einzigartig. Sanft schaukelnd auf dem See vergisst Du Hektik und Alltagsstress und erlebst einen echten Perspektivwechsel. So könnte Dein perfekter Urlaub am Geiseltalsee aussehen: Bei einer Radtour zum Weingut lässt Du Dir den Wind ums Gesicht wehen. Dort angekommen, probierst Du erstklassige Weine, während Du die Sicht auf den glitzernden See genießt. Bei einem Spaziergang durch die Weinberge verwöhnt Dich die Sonne. Wenn Du zum Hausboot zurückkehrst, kühlst Du Dich mit einem Sprung ins Wasser ab. Den Abend lässt Du gemütlich auf der Terrasse des Hausbootes ausklingen. Hunde sind auf dem Hausboot übrigens erlaubt – einem entspannten Urlaub mit Deinem treuen Gefährten steht also nichts im Weg.“

Anjili und Jan

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Großer Goitzschesee

Als „Juwel vor den Toren der Stadt“ bezeichnen die Einwohner von Bitterfeld den Großen Goitzschesee, kurz „die Goitzsche“. Manche mag dies verwundern, galt Bitterfeld doch zu DDR-Zeiten als dreckigster Ort Europas. Doch diese Zeiten sind lange vorbei: Der Große Goitzschesee belegte 2019 den dritten Platz bei der Wahl zum „Lieblingssee Deutschlands“. Kein Wunder, denn die Möglichkeiten am See scheinen schier unbegrenzt zu sein. Langeweile kommt hier garantiert nicht auf. Sportbegeisterte können sich unter anderem bei folgenden Aktivitäten austoben:

  • Wakeboarden

  • Wasserski

  • Segeln

  • Beachvolleyball

  • Stand-Up Paddeln

  • Kanu- und Bootsfahrten

Darüber hinaus eignet sich der rund 25 Kilometer lange Rundweg um den See hervorragend für Fahrradtouren. Dabei bietet sich Dir außerdem noch eine tolle Sicht auf die vielen Nachbarseen. Wenn Du lieber am Ufer entspannen möchtest, kannst Du die Sonne an verschiedenen Badestränden genießen. Mehrere Strandimbisse und Biergärten sorgen dabei für Dein leibliches Wohl. 

Das Wahrzeichen der Goitzsche ist der Pegelturm, ein Aussichtsturm am nördlichen Teil des Sees nahe Bitterfeld. Das Besondere an dem Turm ist nicht nur seine einzigartige, geschwungene Architektur mit um sich gewundenen Wendeltreppen, sondern auch die Tatsache, dass er auf der Wasseroberfläche des Goitzschesees schwimmt. Bei guter Sicht kannst Du von dem 26 Meter hohen Pegelturm sogar bis nach Leipzig blicken. 

Bernstein aus der Goitzsche

Was den Großen Goitzschesee außerdem so einzigartig macht, ist sein Bernsteinvorkommen. Mittels einer schwimmenden Förderplattform wird auf dem See in 30 Metern Tiefe nach dem fossilen Harz gebohrt – allerdings nur im Winter. Im Sommer ruht die Bernsteinförderung, um den Tourismus nicht zu stören. An der Bernsteinpromenade, wie auch an anderen Promenaden entlang des Sees, kannst du nach Lust und Laune flanieren und findest in kleinen Läden viele schöne Souvenirs. Ebenfalls lohnend ist ein Ausflug zur Villa am Bernsteinsee. In dem Gebäude sind ein exklusives Hotel und ein gehobenes Restaurant untergebracht.

Dramatische Geschichte: Der Goitzschesee ist ein ehemaliger Braunkohletagebau. 1990 wurde mit seiner Flutung begonnen, die 2006 abgeschlossen sein sollte. Ein Hochwasser löste 2002 allerdings einen Dammbruch aus, sodass die Goitzsche innerhalb von zwei Tagen überlief. Dabei wurde die Stadt Bitterfeld teilweise unter Wasser gesetzt.

Geheimtipps für einen unvergesslichen Urlaub in Sachsen-Anhalt

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Sowohl kulturell als auch kulinarisch hat Sachsen-Anhalt so einiges zu bieten – und diese Geheimtipps kennst Du vielleicht noch nicht. Lass Dich von der Vielfalt Sachsen-Anhalts überraschen und lerne die Region mit ganz anderen Augen kennen!

Ringheiligtum Pömmelte: Das deutsche Stonehenge

Wenn Du ein Fan von historischen Geheimnissen und spannenden archäologischen Entdeckungen bist, dann musst Du vielleicht gar nicht so weit dafür reisen, wie Du denkst. All das bietet Dir auch die Kreisgrabenanlage von Pömmelte-Zackmünde südlich von Magdeburg. Die Kultstätte wurde vor etwa 4.300 Jahren auf einem Höhenrücken nahe der Elbe in Sachsen-Anhalt errichtet und stammt somit aus der gleichen Zeit wie das Stonehenge-Monument. 

Die Anlage besteht aus sieben Ringen aus Palisaden, Wällen und Gräben. Wissenschaftler vermuten, dass die Ringanlage damals als Heiligtum galt und dort vielfältige Rituale stattfanden. Darauf lassen zahlreiche Fundstücke schließen, die dort ausgegraben wurden: Keramikscherben, Tierknochen, menschliche Skelette und weitere Gegenstände. Bei Führungen und im Museum kannst Du tief in die Geheimnisse der Steinzeit eintauchen.

Eine regionale Spezialität: Der Original Salzwedeler Baumkuchen

Schon seit Jahrhunderten wird der Baumkuchen, auch als „König der Kuchen“ bekannt, als süße Spezialität geschätzt. In reiner Handarbeit und anhand von lang überlieferten Techniken wird in der Altmark im Norden Sachsen-Anhalts noch der Original Salzwedeler Baumkuchen hergestellt. Besucher können den Prozess in der gläsernen Schaubäckerei des Café Kruse miterleben – und im Anschluss natürlich auch das ein oder andere Stück Baumkuchen verköstigen. 

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Einfach traumhaft: Bestaune die größte Rosensammlung der Welt

Eine Blume bezaubert die Menschen seit jeher wie keine andere: die Rose. Ein ganzes Meer aus den duftenden Blumen gibt es im Europa-Rosarium Sangerhausen zu bestaunen. Dort wachsen mehr als 8.600 Rosenarten aus vielen verschiedenen Ländern. Das Europa-Rosarium im Südharz darf sich deshalb zu Recht als die größte Rosensammlung der Welt bezeichnen. Auch besonders seltene Sorten wie die „Grüne Rose“, die „Schwarze Rose“ oder die „Stacheldrahtrose“ gedeihen dort. Besucher können durch malerische Parkanlagen mit Teichen und Pavillons spazieren und den wunderbaren Duft der unzähligen Rosen einatmen - ein einmaliges Erlebnis.

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